Künstlerin, Illustratorin und Autorin 
Katja Richter

Unser Tag in Dresden

Der Papa musste am Haus bauen und das wir zwei da nicht im Weg sind haben wir einen kleinen Ausflug nach Dresden gemacht. Das erste Mal, allein in einer Großstadt, dass allein war schon ganz schön aufregend, dazu hatte ich vorher keinen Plan gemacht, lediglich nach einem Parkplatz nähe Altstadt gesucht und das Navi dementsprechend eingestellt. Und schon ging es los unser Abenteuer.

Rauf auf die Autobahn und gut eine Stunde später waren wir schon in der Stadt, allerdings war ich wirklich ziemlich froh das an den großen Kreuzungen immer jemand vor mir stand, dem ich wenn die Ampel zurück auf grün sprang folgen konnte. Teilweise gab es so viele Straßenbahnschienen, dass ich die Straßenführungslinien nur noch schwer erkennen konnte. Da hieß es dann ruhig bleiben und gut konzentrieren.
Der von mir favorisierte Parkplatz war leider voll, in das enge Parkhaus, mit der steilen Einfahrt wollte ich nicht, somit habe ich mutig das Navi abgeschaltet und wir sind frei den Parkplatzschildern gefolgt. Irgendwann raus aus der Altstadt und am Stadion angekommen. Hier war viel Platz. Am Automaten konnten wir via App EasyPark zahlen, dass hat super geklappt.




Laut Navi waren wir 17 Minuten Fußweg von der Altstadt entfernt. Mit Kind (5) ist der Umrechnungsfaktor etwa *3 …also eine Stunde habe ich gerechnet und die haben wir tatsächlich auch gebraucht, aber durch den glatten Weg und das Rundherum, sprich immer wieder neues zu entdecken, große Häuser, Wasser, Boote, lief sich das gut weg. Gegen 12 kamen wir in der Altstadt an, der Plan sah vor dort etwas zum Mittag zu essen, aber wir hatten kein Glück, alle Tische waren belegt, also packten wir kurzerhand vor der Frauenkirche unsere Bananen aus und aßen diese, auf einer Steinbank, Pulli unterm Po, etwas versteckt hinter einem Maler, neben uns eine lange Warteschlange.

Wir wollten allerdings nirgends rein gehen, von außen gucken hat uns vollkommen gereicht & das Wetter war auch herrlich. Nach der Banane holten wir uns noch ein Schockoladeneis, wir waren ganz am Anfang schon an diesem Laden vorbei gekommen, laut Schaufenster gab es dort über 1000 verschiedene Schockoladen aus 32 Ländern. Rein gegangen sind wir nicht, es gab einen Außerhausverkaufsstand. 

Der Preis für den kleinen Becher lag bei 2,50€ – aber das war er auch wert, mega lecker.

Ansonsten haben wir auf einem recht kurzen Weg wirklich viel gesehen. 
Die  Gebäude stehen alle dicht beieinander, man kann ohne lange Wege ziemlich viel anschauen.

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Gut das mein kleiner Mann so gern Treppen steigt: sonst hätten wir diesen schönen Ausblick verpasst:


Banane und Schokoladeneis halten allerdings nicht lange vor, schon gar nicht wenn man die ganze Zeit auf den Beinen ist. Mittlerweile war es 15 Uhr! Uns knurrte der Magen, aber zurück in die Altstadt wollten wir auch nicht, denn wir wollten ja nicht nochmal das selbe sehen, sondern weiter. 

Wir gingen also zurück zum Wasser und dann über die Brücke und hinter der Brück, gleich rechts gab es einen Biergarten – und dort gab es auch etwas zu essen! Pommes, Bratkartoffeln & Bratwurst. Nichts aufregendes, aber es war lecker und wir endlich statt, die Portionen waren wirklich reichlich. Um 16:20 Uhr ging es dann weiter, wir hatten in Ruhe gegessen, waren endlich auf einem Klo und gerutscht ist mein kleiner Mann auch noch. Öffentliche Toiletten haben wir übrigens in der gesamten Altstadt keine gesehen. Entweder sie sind gut versteckt oder nicht vorhanden, ich weiß es nicht.

Egal, wir liefen hinunter zur Elbe, der Stand war nicht aus Sand, sondern besteht aus kleinen Kieseln, aber Kiesel lassen sich ins Wasser werfen – für meinen Kleinen immer wieder ein riesen Spaß! Wir waren beide schon ziemlich ko und der Weg zurück lag noch vor uns. Dieses Mal liefen wir auf der anderen Seite der Elbe entlang.





Der Blick zurück zur Altstadt und den großen Bauwerken ist schon beeindruckend, aber für uns auch der Blick auf den langen Weg den wir zurückgelegt haben! Wahnsinn.




Dresdens Altstadt ist wirklich sehr schön und einen Besuch Wert. Bei unserem nächsten Besuch in Dresden werden wir die Räder mitnehmen und mal schauen wohin dieser schöne Radweg führt.
Nach diesem Tag waren wir beide aber total happy endlich wieder am Auto angekommen zu sein. Mein Kleiner ist direkt eingeschlafen und aus irgendeinem Grund war der Weg raus aus Dresden viel einfacher als rein.
Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Tag und waren locker 5 Stunden auf den Beinen, ohne nennenswert große Pausen. 

Ich bin wirklich überrascht, denn wenn wir zuhause mal ne Stunde laufen wird auf jeden Fall gestreikt, wie es aussieht muss es einfach nur spannend genug sein, dann klappt das auch mit dem laufen.

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